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	<title>Space-Trader &#187; ueber</title>
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		<title>Reconditions 1: Alleine</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 15:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Jahren des gespannten Wartens ist es nun endlich soweit&#8230; Nagut ich weiß ja, niemand hat darauf gewartet  
Zu meinem eigenen Vergnügen habe ich begonnen eine kleine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Bisher kam ich leider nie dazu den ersten Teil zu veröffentlichen. Ich bin nicht besonders begabt, aber ich möchte diese Geschichte auch ein bisschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Jahren des gespannten Wartens ist es nun endlich soweit&#8230; Nagut ich weiß ja, niemand hat darauf gewartet <img src='http://www.space-trader.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu meinem eigenen Vergnügen habe ich begonnen eine kleine Fortsetzungsgeschichte zu schreiben. Bisher kam ich leider nie dazu den ersten Teil zu veröffentlichen. Ich bin nicht besonders begabt, aber ich möchte diese Geschichte auch ein bisschen als Training.  Den zweiten Teil hab ich jetzt halb geschrieben, aber ich brauche noch viel mehr Motivation um ihn fertig zu schreiben. Deshalb ist es jetzt eure Aufgabe mich mithilfe von Kommentaren zu Motivieren! <img src='http://www.space-trader.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2><span id="more-84"></span>Reconditions Teil 1: Alleine</h2>
<blockquote><p>&#8220;Begründung: Wir sind alleine im Universum!&#8221;<br />
- Schreiben zur Auflösung der interstellaren Handelsorganisation, ca. -3000</p></blockquote>
<p>Das Bild des virtuellen Bibliothekars flackerte leicht. &#8220;Früher haben die Leute ihre Geschichten mit &#8220;Es war einmal&#8230;&#8221; begonnen, deshalb will ich auch so beginnen.&#8221; &#8220;Rede nicht so geschwollen&#8221;, fuhr ihn das junge Mädchen, das auf die Scheibe blickte, an. Wie jedes Kind im Alter von 16 Jahren erhielte auch sie die Berechtigung auf die riesige Datenbank, über die der Bibliothekar verfügt, zuzugreifen und wie alle Waisenkinder nahm sie das auch sofort in Anspruch. &#8220;Na gut, wenn du willst. Also vor einigen tausend Jahren haben es die Menschen erstmals geschafft einen Antrieb zu bauen mit dem sie schneller als das Licht reisen konnten. In freudiger Erwartung brachen sie in den Weltraum auf.&#8221; Die Glasscheibe in der Mitte des Zimmers, auf der gerade noch der Bibliothekar zu sehen war, verdunkelte sich und es erschien die Aufnahme einer Planetenoberfläche. In der Mitte stand ein hoher Stahlzylinder, als die Kamera näher heran fuhr war zu erkennen, dass es nur ein unendlich komplexes Gebilde, aus verstrebten Stahlträgern, war. Am Boden drang Rauch durch die Träger und es war immer mehr Rauch zu sehen, zuerst nur langsam und dann immer schneller. Dann schoss aus dem Zylinder ein roter Pfeil, viel zu schnell um von den Augen des Mädchens genau erkannt zu werden. Das Bild flackerte kurz und zeigte dann ein prächtiges Raumschiff. Im Hintergrund war ein kleiner blauer Planet, dessen Landmassen das Mädchen nirgends einordnen konnte.</p>
<p>&#8220;Jeder Mensch erwartete, dass man bald auf fremde Wesen treffen würde. Man würde mit ihnen ein Bündnis schließen und gemeinsam den Weltraum beherrschen. Möglicherweise wären sie aber auch neue Feinde, die man bekämpfen müsse. Auf jeden Fall hätte die Menschheit einen neuen Sinn gefunden. Doch da war nichts. Der Raum war leer. Man fand wohl ein paar Planeten mit Leben, aber nirgends war es auch nur annähernd so intelligent wie die Menschen. So wurden die Pläne und Träume vergraben. Doch der Mensch konnte sich verändern. Um auf den verschiedenen Welten zu überleben begann man die Gene zu verändern. Bald entstanden Menschen die auf Welten mit hoher Gravitation überleben konnten. Auf den großen Wasserplaneten lebten Menschen mit Kiemen und am Himmel flogen Menschen mit riesigen Schwingen. Bald waren sich die Menschen selber fremd. Vielen dieser konstruierten Menschen war es unmögliche unter anderen Bedingungen zu leben. Im Jahre Null, nach unserer heutigen Zeitrechnung, startete die junge Wissenschaftlerin Dr. Flora Relthi, die eigentlich Grafikerin werden wollte, ein Programm, das zum Ziel hatte eine neue Form von Menschen zu erschaffen. Sie sollten auf allen Welten leben können und die Menschheit wäre wieder vereint. Ihr ehrgeizigstes Ziel war die Beschleunigung des Wachstums, mit Hilfe eines speziellen Virus sollte es jedem Menschen möglich gemacht werden innerhalb kürzester Zeit sich zu verbessern. Das Programm war ein voller Erfolg. Bereits im Jahre vier war das Virus fertig. In einem selbstlosen Selbstversuch spritzte Flora Relthi sich das Virus selbst und wurde zum ersten Ueber. Ein halbes Jahr später war der gesamte Planet von Uebers bevölkert. Bis zu diesem Zeitpunkt war es nötig eine gewisse Toleranz gegenüber anderen Menschenformen zu zeigen, durch die Überlegenheit der Ueber ist das für sie aber ganz und gar überflüssig geworden. Sie veränderten sich, wurden aggressiv und griffen Planet für Planet an. Ich habe hier eine Aufzeichnung von einem solchen Angriff. Willst du sie sehen?&#8221;</p>
<p>Obwohl dem Mädchen bereits Tränen in den Augen standen nickte es. Seit die Ueber ihre Eltern getötet hatten war ein großes Loch tief in ihr. Doch der Hass auf die Ueber füllte dieses Loch Stück für Stück und jedes Bild des Grauen, das sie verursacht haben lies sie die Einsamkeit mehr verdrängen. Die Glasscheibe zeigte die Aufnahme einer Überwachungskamera in irgendeiner Raumstation. Es war ein großer Raum in dem dicht gedrängt Menschen standen, sie waren sehr groß, was darauf hindeutet das sie zu den wohlhabenden minimalst Schwerkraft Menschen gehörten. Alle Tische waren an einem Teil der Wand aufgeschichtet, wohl um eine Tür zu verbarrikadieren. Ein Blitz blendete die Kamera kurz und als das Bild wieder erkennbar wurde war der Raum bereits mit halb Körpern gefüllt und über den Boden ran eine dunkelrote Flüssigkeit.</p>
<p>Es hatte nichts gebracht, tief im Herzen des Mädchens klaffte immer noch ein großes Loch. Niemals wieder wird sie sich mit einem Menschen verbunden fühlen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und bildeten einen undurchdringbaren Schleier. Mit der linken Hand wischte sie über das Gesicht, aber der Schleier blieb. Eine Sekunde später war die Glasscheibe nur noch ein Sandhaufen auf dem Boden. Fünf Ueber sprangen durch ein Loch in der Schiffswand und vielen über sie her. Durch einen Stich in ihrem Hals flossen die Gefühle von Tausenden, ja Milliarden. Sie war nicht mehr alleine, während der Bibliothekar seufzte, den Raum versiegelte und die Seitenwand absprengte.</p>
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